2000 Euro Spende
an den Verein Springmaus an der Kinderklinik des Klinikums Pforzheim zur Unterstützung des Kinderklinik Clowns

Wimsheim, 01.06.2011

Richtigstellung: Im Artikel wird beschrieben, dass der Verwendungszweck während des Turnier noch nicht festgelegen habe. Dies stimmt nicht: Der Verwendungszweck wurde vom Föderverein des Lions Club bereits im Vorfeld der Veranstaltung 
- zu Gunsten des Krankenhaus - Clown an der Kinderklink Pforzheim - festgelegt
.

Pforzheimer Kurier, 21.03.2011

Pforzheimer Zeitung, 17. März 2011

Pforzheimer Kurier, 15. März 2011

4. Benefiz-Golfturnier beim Golfclub Johannesthal in Königsbach-Stein 10.09.2010

Pressebericht des Pforzheimer Kurier 14.09.2010 Ausgabe Nr. 212

 

 Pressebericht des Pforzheimer Kurier zum Präsidentenwechsel im Juni 2010

Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 07.07.2010
Wechsel an der Lions-Spitze
Wimsheim
Für alle Lions-Clubs weltweit beginnt das Geschäftsjahr mit einem Wechsel an der Spitze. Turnusgemäß hat darum der Tiefenbronner Thomas Paulus das Amt des Präsidenten des Lions-Clubs Wimsheim-Heckengäu von Uwe Franke übernommen. Franke blickt auf ein aus seiner Sicht sehr erfolgreiches Jahr zurück. Mit verschiedenen so genannten Activities konnte der Club soziale Projekte unterstützen. Unter anderem ging der Erlös eines Golfturniers an die Einrichtung Lilith, eine Beratungsstelle für Jugendliche und Frauen, die sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind. Die bekannteste Aktivität des Wimsheimer Lions-Clubs ist inzwischen das jährliche Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier in Wurmberg. Auch Thomas Paulus plant eine Neuauflage der beliebten Wohltätigkeitsveranstaltung. Außerdem soll es eine Seniorenausfahrt für die Bewohner des Hauses Heckengäu in Heimsheim geben. Vorgesehen ist auch, ein Bewerbertraining für Schüler zu unterstützen. Der Lions-Club hat derzeit 25 Mitglieder. sb

Pressebericht der Pforzheimer Zeitung vom 14. Mai 2010





Pressebericht des Pforzheimer Kurier 11.05.2010


Pressmitteilung Innenministerium Baden Württemberg 07.05.2010


Gewalt in den Medien und ihre Auswirkung auf die Entwicklung unserer Kinder

Innenminister Heribert Rech: „Lions gibt Kindern ein Wertefundament und öffnet vor allem benachteiligten Kindern Türen“

Das Leitmotto der Lions ‚Stark für’s Leben’ bringt auf den Punkt, was Kinder und Jugendliche brauchen: Grundfähigkeiten wie Selbstwertgefühl, Beziehungsfähigkeit, Kommunikation und gewaltfreie Konfliktlösung.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Freitag, 7. Mai 2010, in der Stuttgarter Liederhalle bei der Multidistriktversammlung des Lions Clubs International. Lions gebe Kindern ein Wertefundament und öffne vor allem benachteiligten Kindern Türen, die sonst vielleicht verschlossen blieben. „Man kann dieses vorbildliche Engagement nicht hoch genug schätzen. Ich bin begeistert, was Sie leisten und möchte Ihnen dafür herzlich danken“, sagte der Innenminister. Der Schutz und die Begleitung der Kinder in der Medienwelt erfordere rechtliche, technische und präventive Maßnahmen. Medien seien heute nicht nur Begleiter, sondern „Erzieher“ und für die Entwicklung der Kinder mitentscheidend. Nicht selten lebten heute zwei oder drei Mediengenerationen unter einem Dach. Kinder und Jugendliche würden mit Internet oder Handy aufwachsen und diese wie selbstverständlich nutzen. Ältere dagegen würden sich mit den digitalen Neuheiten eher schwertun. Dies sei durchaus bemerkenswert. Denn zum ersten Mal beherrsche eine jün- gere Generation eine Kulturtechnik besser als die ältere. „Wir können als erste Wirkung moderner Medien also festhalten, dass Kinder uns mit ihren technischen Fähigkeiten häufig voraus sind“, so Rech. Das Internet sei das Medium des 21. Jahrhunderts schlechthin, aber ein Medium ohne Stoppschilder oder Wegweiser für Kinder. Kein anderes Medium habe eine annährend omnipräsente Wirkung auf den Alltag. Die unbegrenzten Möglichkeiten hätten aber auch viele Gefahren für Kinder und Jugendliche. Sei es, dass sie mit Darstellungen brutalster Gewalt wie Snuff Videos konfrontiert seien, die schonungslos echte oder nachgestellte Tötungen zeigten, oder dass „Rattenfänger“ aller Art wie Neonazis die neuen Möglichkeiten für sich nutzen würden. In einschlägigen Internetforen würden Suizid- und Hassgedanken ausgetauscht oder gar Amoktäter heroisiert. „Hier möchte ich allerdings einschränkend ergänzen, dass sich der Schutzstandard deutscher Internetportale dank der Kontrollinstanz jugendschutz. net, welche die Kommission der Landesmedienanstalten für Jugendmedienschutz durch Kontrollen und Beanstandung von Internetangeboten unterstützt, erheblich verbessert hat und derartige Seiten geschlossen werden, wenn sie gemeldet oder entdeckt werden“, sagte der Innenminister. Andererseits sei die Fähigkeit, Medien qualifiziert zu nutzen, für Kinder und Jugendliche heute eine unverzichtbare Schlüsselqualifikation für das spätere Schul- und Berufsleben. Dem stünden die Auswirkungen des medialen Gewaltkonsums entgegen. Die Themenbandbreite reiche von Aggression und Gewalt, Abstumpfung, Immigration in die fiktionale Welt, Schul- und Berufsversagen bis hin zu abtrainierter Empathiefähigkeit. „Der gesunde Menschenverstand sagt eindeutig, dass Kinder besonders beeinflussbar sind, zu viel und zu brutale Gewalt nie gut sein kann und sich negativ auf die Entwicklung auswirkt“, sagte Rech. Die Revolution moderner Medien könne und solle nicht zurückgedreht werden. Kinder bräuchten Medien, sie seien das Tor für ihre Zukunft. Aber Kinder müssten stark gemacht werden, damit sie nicht falsche Türen öffnen würden. Entscheidender als die Kinder selbst seien zunächst die Eltern, denn sie seien die Weichensteller der Erziehung. „Der gesellschaftliche und staatliche Jugendmedienschutz kann nicht bis ins Kinderzimmer reichen, selbst strikte Vorschriften sind nutzlos, wenn Eltern keinen Wert auf die Einhaltung legen“, betonte Rech. Elternhaus, Kindergarten und Schule müssten medienkompetent gemacht werden, damit sie hinschauten, was Kinder digital konsumierten. Beispielhaft sei der Werbespot der Aktion „SCHAU HIN was deine Kinder machen“. Rechtsextremisten, Prostituierte, ein Killer und ein Pädophiler würden an der Haustüre klingeln und nach Klausi fragen. Die Eltern ließen sie lächelnd herein und zeigen ihnen das Kinderzimmer. Der Spot ende mit der Frage: Im wahren Leben würden Sie Ihre Kinder doch auch schützen. Warum tun Sie es nicht im Internet? „Dieser Spot bringt die wichtigste Präventionsbotschaft auf den Punkt: Wir müssen hinschauen“, sagte Innenminister Rech. Die Kinder selbst müssten aber auch stark, das heiße medienkompetent gemacht werden. Es gebe ein breites Spektrum an medienpädagogischen Projekten, Maßnahmen, Strukturen und engagierten Akteuren. Förderung der Medienkompetenz sei sowohl im Orientierungsplan für Kindergärten als auch in Bildungsplänen verankert. Auch die Polizei mache sich in der Prävention vor den Gefahren der neuen Medien stark. Die bundesweite polizeiliche Kriminalprävention ProPK unterstütze Eltern, Erziehende und Kinder mit kompetenter und kindgerechter Beratung, umfassenden Informationen zu Gefahren des Internets und zum Umgang mit Medien. Dies geschehe beispielsweise mit dem „Sicherheitskompass“, dem Online- Special „Kinder sicher im Netz“ oder der Broschüre „Klicks-Momente“. Es lohne sich auch, auf die Homepage „www.polizei-beratung.de“ zu schauen. „Polizistinnen und Polizisten engagieren sich neben ihren Alltagsaufgaben sehr vielseitig für die Aufklärungsarbeit über die Gefahren des Internets. Allein die Größenordnung von jährlich fast 3.000 Vorträgen unterstreicht dies“, sagte der Innenminister. Um dem Reiz des Verbotenen und der Gewalt effektiv entgegenzuwirken, brauche es kreative und reizvolle Alternativen für Kinder und Jugendliche. Noch wichtiger als die Frage nach virtuellen Alternativen sei aber die Frage, wie man Kinder vom Bildschirm loseise und wieder hinein ins wahre Leben führe. Es müsse jungen Menschen gezeigt werden, wie spannend das Leben sein könne. Viel schöner sei es, Freunde real zu treffen, auf den Abenteuerspielplatz oder in den Wald zu gehen, in eigenen Phantasiewelten zu spielen, zu basteln, zu musizieren, Sport zu treiben, unter realen Menschen zu sein. „Virtuell werden uns die Gefühle eines Menschen nie so bewegen, das Lachen nie so anstecken, das Weinen nie so mitfühlen lassen und die Freude wird nie so groß sein, wie im realen Leben und im direktem Kontakt mit Menschen. Lassen Sie uns daher das reale Miteinander pflegen“, sagte Innenminister Rech.


Artikel des Pforzheimer Kurier vom 22.März 2010

"Berührt heißt geführt“
2. Mensch ärgere Dich nicht Turnier
Mitunter war es zum Haare raufen. Da hat man sich gerade eben noch mit einem guten Wurf in eine aussichtsreiche Situation hineingespielt, doch bevor die Glücksmomente überhaupt ausgelebt werden können, hatte das Spiel schon wieder eine dramatische Wende genommen. Das ist mehr als ärgerlich, gerade dann, wenn nach einer solchen Situation noch ein „so herzlich“ aber „schadenfrohes ja fast mitleidiges Lächeln“ vom mitspielenden Gegenüber entsendet wird. Die Stimmung am Tisch scheint zu knistern. Alle am Tisch spüren, dass dies auf eine „Revanchefoul“ hinaus läuft. Doch es kommt noch schlimmer. Eine unbedachte Handbewegung, offensichtlich beherrscht das Ansinnen auf die Revanche augenblicklich nur die Situation und schon war die falsche Spielfigur berührt. Die Mitspieler hatten diesen Fehler natürlich sofort realisiert. „Berührt heißt geführt“, ertönt es am Tisch. Und da „Schlagen“ einer Figur die wichtigste Spielregel darstellt, bedeutet dies in diesem Fall gleich den Verlust von zwei Spielfiguren. Also, alle Spielfiguren zurück in den Eckkreis, in die Spielausgangsposition. Nein Erbarmen kennt man nicht. Jetzt ist eigentlich der Zeitpunkt erreicht, in welchem man sich nur noch richtig ärgern möchte, zumal auch die Lust am Spiel spätestens richtig ihren Spaß hatten? Genau, „Mensch ärgere Dich nicht“. Das alles sieht Tilly Eiss, die mit ihren stolzen 83 Jahren zur ältesten Teilnehmer zählte, viel gelassener. Für Tilly Eiss und viele andere Teilnehmer, wie etwa Uschi Conzelmann, die mit ihrer Gruppe „Feierabend Nordschwarzwald“ eigens aus Wildberg angereist war, stand der Spaßfaktor im Vordergrund. Und auch Gerhard Lehnhardt vom Schachclub Weil der Stadt und Walter Barth aus Niefern sahen dies in ähnlicher Weise, wobei der Vorsitzende des Schachclub bekennen muslängst verflogen ist. Doch wie heißt das Spiel, an welchem am Samstag 125 Frauen, Männer und Kinder so ste, dass dieses Spiel weit mehr hektische Brisanz aufweist, wie etwa das Schachspiel. Für alle stand jedoch der Spaßfaktor und die Tatsache, dass dieses „Mensch ärgere Dich nicht Turnier“ für eine gute Sache veranstaltet wurde, im Vordergrund. Zum zweiten Mal hatte der Lions Club Wimsheim, am Samstag zu diesem Turnier, das erst im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde, eingeladen. Und Lions Präsident Uwe Franke und sein Cheforganisator Thomas Schmidt wie auch Ralph Boger, Vorsitzender des Lions Förderverein, zeigten sich kurz nach 18 Uhr, als gerade das an Dramaturgie kaum zu überbietenden Endspiel über die Bühne gegangen war, ob des großen Zuspruch und schönen Erfolges vollauf zufrieden. Dabei stellten alle die gelungen Kombinaten zwischen Spaß und Benefizcharakter in den Fokus. Und wer den rührigen Lions Club im Heckengäu kennt, weis, dass solche Veranstaltungen Programm im Clubleben sind. Bewusst suche man den Kontakt zu Vereinen, Gemeinden, zur Bevölkerung. Im Club sieht man sich als Teil dieses Ganzen. Und selbstverständlich gehören hierzu auch Menschen, die durch nicht voraussehbare Umstände mehr belastet sind als andere und deshalb auf Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen seien. So auch am Samstag in der Festhalle in Wurmberg, wo sich an 16 Spieltischen die eingangs erwähnten Erlebnisse abspielten. 

Nutznießer dieser Benefizveranstaltung wird „Celine aus Wurmberg – Neubärental“ sein, die durch ihre Erkrankung, am sogenannten „Angelmann-Snydrom“ ihr Leben lang auf die Hilfe andere angewiesen sein wird. Für die Eltern und Geschwister eine kaum zu beschreibende Belastung, so die verantwortlichen im Lions Club. Als wir von diesem Schicksal erfuhren, hatten wir uns mit der Familie in Kontakt gesetzt und uns nach den primären Bedürfnissen erkundigt, so Uwe Franke. Natürlich seien die Möglichkeiten als „ländlicher Club“ eher begrenzt, so der Präsident. Sponsoren ständen bei weitem nicht so zur Verfügung, wie andern Orts. Doch gerade dies hätte seinen Reiz. Der Club betreibe keine Checkkarten - Mentalität. Wir alle im Club erarbeiten uns diese Mittel und geben sie an Menschen oder gemeinnützige Organisationen in der hiesigen Region weiter, so Uwe Franke. Letztendlich sieht man dies auch als ein Zeichen gemeinsamer bürgerschaftlicher Hilfe, wobei einer die Initiative ergreift und Ideen wie ein „Mensch ärger Dich nicht Turnier“ ins Leben ruft. Unterm Strich gesehen könne es da nur Gewinner geben.
Zu diesen gehörten am Samstag Evelyn Sterdry vom TSV Wurmberg die im Einzelfinale vor Isabel Franke vom VfB Fanclub Wurmberg 1, Bernd Dorchain vom Kleintierzuchtverein Wurmberg und Manfred Kling von den Boulefreunden Niefern als Turniersiegerin hervorging. In der Mannschaftswertung belegten die Damen vom Volleyballteam des TSV Ötisheim Platz eins, vor dem VfB Fanclub Wurmberg 2, den Kleintierzüchtern aus Wurmberg und dem TSV Wurmberg. Doch auch alle andern 125 Teilnehmer ging nicht mit leeren Händen nach Hause, hatte der Lions Club genügend Trostpreise zu vergeben. Und geht es nach Helmut Sickmüller, dem scheidenden Bürgermeister in Wurmberg, darf man auf eine Neuauflage „Mensch ärgerer Dich von nicht“ gespannt sein. rsr


A
rtikel der Pforzheimer Zeitung 
vom 22. März 2010


Viele Tische bei „Mensch-ärgere-dich-nicht“: Mit einem großen Benefizturnier hilft der Lions Clubs einem kranken Kind.
Großes Engagement für die kleine Celine von Silke Fux

WURMBERG. Auf hohe Resonanz stieß das „Mensch ärgere dich nicht“-Turnier des Lions Club Wimsheim Heckengäu, das der Förderverein für einen guten Zweck auf die Beine stellte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Ralph Boger, und der Präsident des Lions Clubs, Uwe Franke, rechnen damit, dass das Turnier rund 1000 Euro einbrachte. „Der Erlös aus dem Spiel wird Celine aus Wurmberg-Neubärental zugute kommen, die am Angelman-Syndrom erkrankt ist“, sagt Franke. Das Geld soll für Umbaumaßnahmen im Haus von Celines Familie verwendet 32 Mannschaften am Start
Insgesamt gingen 32 Mannschaften mit jeweils vier Personen in der Wurmberger Turn- und Festhalle an den Start, darunter Gruppen aus Gemeindeverwaltungen, Firmen, Vereine, Freizeitgruppen aus Wurmberg, aus Nachbargemeinden und der Region. Mit von der Partie waren nicht nur die Sri Lanka-Hilfe aus Neuhausen, die Brunnengeister aus Tiefenbronn, verschiedene Feuerwehgruppen, der Feierabendkreis Nordschwarzwald aus Wildberg, sondern noch viele mehr. Sie alle wollten dem fünfjährigen Mädchen helfen, das geistig auf dem Stand einer Zweijährigen ist und weder laufen noch sprechen kann (die PZ berichtete). „Celine war jetzt wieder neun Wochen im Krankenhaus“, berichtete ihre Mutter, die das Turnier mit der gesamten Familie sowie mit Celine verfolgte.
Mit 83 am Spieltisch
Würfelglück hatte manchmal auch die älteste Teilnehmerin, die 83-jährige Tilly Eis. Doch am Ende hatten andere die Nase vorn. Das Einzelfinale gewann Evelyn Stedry (TSV Wurmberg). Zweite wurde Isabell Frank, Bernd Dorchain wurde Dritter und den vierten Platz belegte Manfred Klink aus Niefern. Bei den Mannschaften gewannen die Mädchen der Volleyballabteilung des TSV Ötisheim, gefolgt vom Wurmberger VfB-Stuttgart-Fanclub, dem Kleintierzuchtverein Wurmberg und dem TSV Wurmberg.

Rita Talmon, Gemeinderätin aus Niefern-Öschelbronn, schlug am Rande vor, dass unabhängig vom Turnier des Lions-Clubs jeweils 60 Leute aus ihrer Gemeinde sowie aus der Gemeinde Wurmberg bei einem „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Spiel gegeneinander spielen könnten. „Wir beginnen in Niefern-Öschelbronn, das Rückspiel ist in Wurmberg. Ich werde dies meinem Nachfolger Jörg-Michael Teply weitergeben“, sagte Schultes Sickmüller.


Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 22.03.2010

Die Würfel rollen für den guten Zweck

Der Lions Club Wimsheim organisiert ein großes Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier.
Von Alexander Jähne

Wimsheim/Wurmberg
Für so manchen ist es mit Sicherheit das erste Brettspiel, das er überhaupt in seinem Leben erlernt hat. Ob im Kindergarten oder mit der Oma - mit Mensch ärgere dich nicht sind viele Erinnerungen verknüpft. Dem bekannten Gesellschaftsspiel ein eigenes Turnier gewidmet hat nun der Lions Club Wimsheim/Heckengäu: Genau 128 Spieler sind in 32 Teams am Samstag in der Wurmberger Festhalle gegeneinander angetreten. Da spielen die "Adventure Girls" aus Wurmberg gegen die Fraktion "Frauenpower". Oder die Mannschaft "Feierabend Nordschwarzwald" zeigt gegen das Team "Mitten drin statt nur dabei" sein Können. "Wir wollten einen Spielenachmittag kreieren, der Jung und Alt gleichermaßen anspricht", erklärt der Clubpräsident Uwe Franke das Konzept. "Außerdem läuft Mensch ärgere dich nicht nach denkbar einfachen Regeln ab, die sowieso jeder kennt", betont er weiter. Tilly Eiss aus Leonberg kennt das Spiel sogar schon seit 70 Jahren. Die 83-Jährige ist die älteste Teilnehmerin des Turniers. Um den Sieg allein geht es ihr aber nicht. "Ich will einen unterhaltsamen Nachmittag mit netten Menschen verbringen", nennt sie den Hauptgrund dafür, an diesem Samstag nach Wurmberg gekommen zu sein. Am heimischen Tisch spielt Tilly Eiss am liebsten mit ihren Kindern und Enkeln - die heute ebenfalls mit in die Festhalle gekommen sind. "Wir sind eben eine richtige Mensch-ärgere-dich-nicht-Familie", sagt Tilly Eiss" Tochter Claudia und lächelt breit, bevor nach einer kurzen Pause die nächste Runde beginnt. Im vergangenen Jahr mussten sich die Teilnehmer noch selbst als übergroße Spielfiguren auf überdimensionalen Brettern zur Verfügung stellen. Doch anno 2010 hat der Lions Club sich "auf die Wurzeln" besonnen und wieder ein herkömmliches Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier organisiert. Die einzelnen Teams bestehen aus jeweils vier Personen. Jede Mannschaft wird wiederum per Losentscheid auf die Tische verteilt, auch die Gegner werden per Zufall einander zugeordnet. Den Sieger ermittelt der Lions Club über ein Punktesystem, auf das die Zahl der Siege, der Rauswürfe und andere Faktoren Einfluss nehmen. Am Ende des Tages steht fest: Die Gewinner sind die Sportler vom Volleyballteam des TSV Ötisheim. In der Einzelwertung siegt Evelyn Stedry - sie war mit einer Mannschaft des TSV Wurmberg angetreten. Unterdessen zeigt sich der Präsident des Lions Clubs begeistert, welch unterschiedliche Menschen dieses Spiel, das seit 1910 in seiner jetzigen Form existiert, doch gleichermaßen anspricht: "Hier trifft der Rechtsanwalt auf den Hilfsarbeiter", sagt Franke. Allerdings gehe es nicht nur um Spaß und Begegnungen: Das Turnier habe auch einen ernsten Hintergrund. Die gesamten Einnahmen, so berichtet Franke, spendet der Lions Club an ein sechsjähriges Mädchen aus dem Heckengäu, das an einem seltenen genetischen Defekt, dem "Angelmann-Syndrom", leidet. "Wir haben hier eine tolle Stimmung", fasst einer der Schiedsrichter zusammen. Zumindest sei, trotz emotionaler Szenen, noch niemand vor Ärger vom Stuhl gefallen.



Bericht Spendenübergabe an Lilith 26.01.2010




Bericht vom 3. Lions Wohltätigkeitsgolfturnier am 9.10.2009